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Ich bin zurück

Montag, 31. August 2009 21:40

Überraschung!! Einige Tage früher als ihr mich eigentlich erwartet hättet. Ich hoffe die Überraschung ist gelungen. :D
Es freut mich euch alle wieder zu sehen. In Zukunft sehen wir uns ja wieder persönlich, darum wird dies auch mein letzter Blog-Post sein.

Danke für’s Lesen. :-)

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Tag 9 bis 17 Roadtrip

Freitag, 28. August 2009 0:50

So, da ist nun also der dritte und letzte Teil von meinem Road Trip. Nach New York gings weiter nach Washington DC, von dort über den Skyline Drive (Berge) in Richtung Virginia Beach. Dort gab es einen Tag Strandferien bei fast 40 Grad Celsius. Am nächsten Tag gings dann weiter Richtung Outerbanks, eine Inselgruppe im Atlantik. Von dort dann wieder landeinwärts über den Blue Ridge Parkway (Berge) nach Cherokee. Wies der Ortsname schon sagt wohnen dort die Cherokee Indianer. Ziemlich cool, schaut das Video (folgt später)! Nachher gings dann weiter in den Smoky Mountains National Park (wieder Berge), wo ich dann auch die Bären traff. Am letzten Tag war nochmals 5 Stunden Fahrt zurück nach Indianapolis angesagt. Fertig.

Klingt nach Kurztrip, natürlich habe ich noch viel mehr erlebt aber ich will euch nicht zutexten.

Und hier gehts wie immer zu den Fotos

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Tag 6 - 9 New York City

Freitag, 21. August 2009 4:08

Luzern ist eine Stadt, Indianapolis ist eine Grosstadt, Chicago eine Millionenmetropole - aber all das ist kein Vergleich gegen New York City. NYC ist eine Weltstadt, oder sogar eine eigene kleine Welt!
Gestresste Banker in der Wallstreet, Touristen am Time Square, chinesische Markstverkäufer in China Town, gemütliche Restaurants in Little Italy, hunderte Jogger im Zentralpark… je nach dem wo man ist, kann New York und dessen Einwohner ganz anders aussehen. Die Stadt wechselt das Gesicht von Strassenzug zu Strassenzug. Und die Strassen nehmen kein Ende, man läuft und läuft und läuft und irgendwann nimmt man die Subway, weil man einfach nicht mehr laufen kann.

New York ist einfach unglaublich und einmalig. Leider war ich nur 3,5 Tage dort, das hat bei weitem nicht gereicht. Für Sightseeing, das Empire State Building, Ground Zero, die Freiheitsstatue und einiges anderes hat es aber gereicht.

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Tag 1-5: Von den Niagarafällen durch die Adirondack Mountains in Richtung Atlantikküste

Dienstag, 18. August 2009 20:20

Hier ein Bericht vom Tag 1 bis 5. Da ich lieber Bilder zeige, ist der Text kurz gehalten.

Gestartet bin ich in Indianapolis und dann in Richtung Ohio / Lake Erie gefahren. Am nächsten Tag fuhr ich weiter in Richtung Kanada, dort angekommen besuchte ich die Niagarafälle. Am Tag 3 ging es dann in die Adirondack Mountains im Bundesstaat New York zum ehemaligen Olypmia-Ort Lake Placid. Leider war es regnerisch und darum habe ich die Schönheit dieses National Parks erst am Tag 4 begriffen. An diesem Tag habe ich den Whiteface Mountain bestiegen/befahren. Die Aussicht auf Lake Placid und die Adirondack Mountains war traumhaft!

Die Route am Tag 4 und 5 führte mich durch die Bundesstaaten New York und Massechussets nach Connecticut an die Atlantikküste. Übrigens das erste Mal, dass ich den Atlantik sah. Vor wenigen Monaten war ich noch in Santa Cruz am Pazifik gestanden und jetzt war ich also an der East Coast und habe somit die USA einmal durchquert. In der Ortschaft Mystic war der sogenannte “Mystic Seaport” ein historisches Fischerdorf vom 17. Jahrhundert. Es hatte viele interessante alte Gebäude, wo man sehen konnte wie die Leute damals lebten. Ausserdem konnte man einige Segelschiffe und ein riesiges Holzboot besteigen. Am Abend bin ich dann noch in den Bundesstaat Rhode Island gefahren, die Atlantikküste dort sieht genau gleich aus wie die Pazifikküste in Santa Cruz.
Genug getextet, Bilder sagen sowieso mehr…

Hier klicken für Bilder (unten an den Bildern hat es manchmal eine Beschreibung “wo, wie und was”)

PS: Bald folgt die Fortsetzung mit Bildern von New York City

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man meets bear (in the wilderness)

Montag, 17. August 2009 3:02

So, ich bin zurück von meinem 16-tägigen Roadtrip durch den Osten der USA. Ich habe alles Mögliche gesehen und es gibt viel zu berichten. Ausserdem habe ich etwa 2500 Fotos (:-S) und einige Videos gemacht, welche ich nun sortieren (und teilweise löschen) muss. Die beste Auswahl werde ich dann sicher auch hochladen.

Ich möchte aber in diesem Beitrag vorerst nur von einem einzigen Erlebniss des Roadtrips erzählen. Vielleicht ist es das Highlight des ganzen Trips, auf jeden Fall war es eindrücklich: Am zweitletzten Tag meiner Reise habe ich Bären in der Wildnis angetroffen. Und zwar im “Great Smoky National Park” im Bundesstaat Tennessee. Dort hat es einen “Auto-Wanderweg”. Das ist ein schmaler Pfad, welcher mit dem Auto befahrbar ist. Nach etwa einer Stunde Fahrt durch die endlosen Wälder habe ich dann endlich gesehen, was ich sehen wollte… aber seht selbst: (schaut das Video bis zum Ende… wir kommen uns ziemlich Nahe)

Zum Video

Das Gefühl diese Tiere live zu beobachten ist unbeschreiblich. Natürlich kann man die Bilder immer nur mit Vorsicht geniessen, ein Angriff kann schliesslich innert Sekunden passieren. Weil die Bären dann zu Nahe kamen habe ich mich im zweiten Teil des Filmes ins Auto gesetzt.

Viele Grüsse und bis bald
Stefan

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Kurzes Update…

Dienstag, 11. August 2009 14:04

… da ich im Moment gerade auf meinem Roadtrip bin, habe ich nicht wirklich Zeit zum bloggen. Bis jetzt habe ich schon die Niagara Faelle, New York City, Washington DC und einiges mehr gesehen. Nach einem Tag in den Appalachen geht es nun wieder zurueck an die Atlantikkueste nach Virginia Beach.

Viele Gruesse und bis bald
Stefan

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Amish People - Schweizer Auswanderer in den USA

Mittwoch, 15. Juli 2009 21:54

Etwa vier Autostunden von Indianapolis entfernt befindet sich das Städtchen Elkhart. Dorthin hat es mich vorletztes Wochenende verschlagen. Die Stadt ist auch als Welthauptstadt der Wohnwagenindustrie bekannt. Aber um Wohnwagenfabriken anzuschauen bin ich definitv nicht dort gewesen.

Elkhart ist auch der Startpunkt für eine CD-Auto-Tour. Übersetzt: Man schiebt eine CD ins Autoradio und die CD erklärt dann wo man durchfahren soll und erzählt Details über die Dinge an denen man vorbeifährt. Nachdem man aus der Stadt rausfuhr fühlte man sich wie 200 Jahre zurückversetzt. Auf den Strassen begegnete man Pferdekutschen, auf den Bauernhöfen liefen Frauen mit altmodischen Kleidern und weissen Hauben auf dem Kopf rum. Die Buben spielten vor dem Bauernhof und hatten Hosenträger und eine schwarze Kappe an. Auf den Feldern sah man Bauern am Ackern, mit dem Unterschied dass der Pflug nicht von einem Traktor, sondern von Pferden, gezogen wurde.

Ich bin in einem Gebiet gelandet, wo ausgewanderte Schweizer leben - die sogenannten Amish-People. Ihre Ideologie verbietet Ihnen sozusagen alles Moderne - vom Auto, über den TV bis zum Kochherd. Sie sind ausserdem streng religiös, wobei es keine Kirchen gibt, weil die Leute Ihre Gottesdienste auf den Bauernhöfen abhalten. Es war sehr eindrücklich zu sehen, wie diese Leute lebten. Ich hörte sie auch sprechen. Es war zwar eine Art Deutsch, aber so wirklich verstanden habe ich es nicht.

Auf der 150km-CD-Auto-Tour kam man an unendlich vielen Bauernhöfen vorbei, aber auch Marktstände und Bäckereien und Käsereien waren anzutreffend. In der Käserei “Deutsch Käs Haus” habe ich dann auch reichlich eingekauft. Die “Schweizer vor 200 Jahren” können nämlich auch ganz feinen Käse herstellen.

Immer mal wieder musste ich Kutschen auf der Strasse überholen. In den Kutschen fuhren immer ganze Familien. Der bärtige Mann hielt die Zügel, die Frau und die dutzenden Kinder sassen auf den Bänken. Die normalen Kutschen sind bedacht und ganz schwarz. Einige etwas weniger konservative Amishe waren aber auch mit “Cabrio”-Kutschen oder sogar Fahrrad (Modell Jahr 1920 oder so) anzutreffen. Die “modernsten” Amishen hatten sogar Telefon. Wobei dann aber für das Telefon ein extra Häuschen gebaut wurde, welches meistens weit weg vom Bauernhof stand - wahrscheinlich, damit die Frauen nicht ständig telefonierten. ;-)

Ja, ich habe defintiv ich eine ganz neue und interessante Kultur kennengelernt. Ich bin mir vorgekommen wie im Film und als würden sich diese Leute extra und nur für mich so ankleiden und schauspielern. Trotzdem muss man auch sehen, dass das Amishe Leben anstregend ist ohne die moderne Geräte und Fortbewegungsmittel. Aber für die Amish-People haben eben andere Sachen einen viel höheren Stellenwert. Zum Beispiel familiäres Zusammenleben und die Religion.

Vielleicht noch als Anmerkung: Wäre unsere Politik in der Vergangenheit auch so konservativ gewesen, würden wohl auch wir heute noch so leben. Andererseits muss man sagen, dass die Amish-Kultur eben genau wegen des Konservativismus* überlebt hat und nicht in der Amerikanischen Kultur verwässert wurde.

Genug geschrieben, schaut euch unbedingt die Fotos an! Hier klicken für Fotos
(Ah ja: Amish-People haben es nicht gern, wenn sie fotografiert werden (Fotografie, dieses Teufelszeug! ;-) ), darum sind einige Fotos etwas aus dem versteckten oder aus dem Auto heraus geschossen.

*komisches Wort, heisst aber tatsächlich so :-D

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Independence Day

Montag, 6. Juli 2009 22:30

Der 4th July der USA ist wie der 1. August der Schweiz - mit dem Unterschied dass der Independence Day eben nicht am 1. August sondern am 4. Juli stattfindet. Irgendwie komisch ;-).
Bereits am Wochenende zuvor war im Vorort Fishers eine grosse 4th July-Parade angesagt. Wieso dass die 4th July-Parade aber weder am 4. Juli noch am 1. August stattfand weiss ich auch nicht. ;) Wie auch immer.

Die Parade war etwas vergleichbar mit der Schweizer Fasnacht, mit einigen Unterschieden. Natürlich waren die Leute nicht verkleidet und im Gegensatz zu der Fasnacht war die Temperatur mit 37 Grad doch etwas wärmer. Dies hielt aber die tausenden Leute nicht davon ab an den Strassenrändern die Parade anzuschauen. Lustigerweise hatte JEDER Zuschauer seinen eigenen Campingstuhl dabei. Abgesehen von mir. Naja, stehen tut ja auch gut. Ab und zu standen auch die anderen auf, nämlich wenn Armee-Leute, Feuerwehrmänner und Polizisten in der Parade vorbeizogen. Vom Vietnam-Veteranen bis zur TV-Wetterfee haben alle bei der Parade mitgemacht. Und die Promis wurden natürlich heftig beklatscht und bejubelt.

Am Besten macht Ihr euch nachher ein eigenes Bild von der Parade, mit meinen Fotos.

Am eigentlichen 4th of July bin ich dann bei meinem Kollegen Adam und seiner Familie eingeladen gewesen. Nach drei Wochen Sonnenschein hat Petrus ausgerechnet am 4. Juli mal wieder Lust auf Regen gehabt. Das hielt uns aber nicht ab ein Feuerwerk anzuschauen. Ganz Ami-Like sind tausende Autos auf riesige Parkplätze gefahren und die Leute warteten dann im trockenen Auto auf das Feuerwerk. Wir hatten einen super Platz an vorderster Front erwischt. Und irgendwann als der Regen aufhörte ging es dann los. Und wie! Ich habe noch nie ein solch langes und riesiges Feuerwerk gesehen. Es war einfach genial!

Das Independence-Day-Wochenende hatte noch einen anderen Vorteil, nämlich dass es ein drei-Tage-Wochenende war. An einem Tag war ich im sogenannten Amish-Country und habe dort ganz spezielle Leute angetroffen. Ein Bericht davon folgt in einigen Tagen. Ja, und jetzt ist auch schon wieder Sonntag Abend und die nächste Arbeitswoche steht an.

Bilder von der 4th of July-Parade

Viele Grüsse und bis bald
Stefan

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Doof und Dick

Mittwoch, 24. Juni 2009 1:44

Ich muss mal etwas loswerden, auch wenn es nur etwas Allgemeines ist. Immer mal wieder treffe ich auf Vorurteile gegen Amerikaner. Zum Beispiel im Kontakt mit Leuten aus der Schweiz. Ein typischer Ami ist ein doofer waffenfanatischer Bush-Wähler, er ist eingebildet und kann die Schweiz nicht mal von Schweden unterscheiden. Er zerstört die Umwelt mit seinem Offroader so gut wie er nur kann - und er ist fett.

Nun, das stimmt natürlich alles nicht. Ein typischer Amerikaner gibt es nicht - genau so wenig wie ein typischer Schweizer. Es leben ja auch nicht alle Schweizer auf einer Alp mit den Kühen, besitzen eine Schokofabrik, tragen eine Rolex und haben Millionen auf der Bank (schön wärs :D). Amerika ist ein extrem vielfältiges Land. Ich habe es mir ehrlich gesagt ganz anders vorgestellt. Zum Beispiel die Stadt Indianapolis: Ich habe mir vorgestellt, dass mich hier eine zubetonierte, Umwelt-Unfreundliche Stadt erwartet. Es ist aber ganz anders hier: Diese Grossstadt ist extrem natürlich. Überall hat es Bäume, Seen, Flüsse, Parks, Rasen usw. Sogar ganz in der Innenstadt ist es noch ziemlich grün. Ich würde sogar sagen, mehr als in Schweizer Städten. Und neben Enten und Gänsen an den Gewässern, hoppelt auch mal ein Hase oder sogar ein Reh durch die Nachbarschaft.

Ein weiteres Klischee, dass die Amerikaner die Schweiz nicht kennen, ist genauso unwahr. Klar, ich arbeite hier in einem Schweizer Unternehmen und das ist vielleicht mit ein Grund, wieso viele die Schweiz sehr gut kennen. Viele waren bereits einmal dort auf Geschäftsreise. Übrigens sehen Amerikaner durchaus Vorteile und Sonnenseiten von der Schweiz und Europa. Sie sind nicht wirklich eingebildet, und meinen nicht dass die USA das Beste der Welt ist. Aber auch ausserhalb von Roche kennen viele Leute die Schweiz. Als Beispiel ist die Kassiererin in einem Laden zu nennen, die schier ausflippte, als ich erzählte woher dass ich komme. Sie hat mich sogar gefragt, wieso dass denn ICH gerade in eine SOLCHE Stadt wie Indianapolis komme. :-)

Auch die Meinungen sind ganz verschieden. Es gibt zum Beispiel die eine Person, die liebend gerne in die Schweiz zügeln würde. Er ist schon fleissig am Deutsch lernen und probiert es an mir aus. Es gibt Leute, die sind fundamentalistische Christen und unterstützen gleichzeitig Foltermethoden wie Waterboarding. Es gibt patriotische Amerikaner, die aber gleichzeitig Amerikas Umweltpolitik extrem kritisieren. Es gibt Leute die haben noch nie Amerika verlassen und würden noch nicht mal das Essen in einem chinesisches Restaurant probieren. Und es gibt Leute, die sind schon um die ganze Welt gereist und sind begeistert von exotischem Essen.

Die USA kann man eigentlich gar nicht beschreiben. Die Menschen sind genau so vielfältig wie die Landschaft. Es gibt Dicke und Dünne, Farbige und Weisse, Christen, Juden und Muslime, Gläubige und Ungläubige, Obama-Wähler und Bush-Fanatiker. Ich habe Amerikaner kennenglernt die kommen ursprünglich aus Pakistan, China, Japan, Panama, Deutschland, Mexiko, Indien, Italien usw. Nur eines haben alle Amerikaner gemeinsam: Trotz ihrer Vielfalt, ihrer Ungleichheit und ihren Meinungsverschiedenheiten leben sie alle friedlich miteinander. Was mich als Ausländer natürlich besonders freut. Ich hatte noch nie irgend ein Problem, weil ich Ausländer bin. Mein Pass oder meine ID habe ich seit der Einreise nie mehr gebraucht. Es spielt gar keine Rolle woher man kommt, wer man ist. Man wird einfach immer als Mensch wahrgenommen.

So, zum Schluss noch das Klischee “fett”: Es hat tatsächlich etwas Wahres daran. Es gibt extrem dicke Leute hier, so dick wie man sie in der Schweiz noch nie gesehen hat. Aber auch die sind nur ein kleiner Bruchteil aller Amerikaner. Gerade unter jüngeren Leuten und Kindern hat es sehr wenige Dicke. Oder anders gesagt: Ich kann mich über den Ausblick am Pool nicht wirklich beklagen. ;-)

Übrigens: Mein Herz schlägt nachwievor für die Schweiz. Aber vielleicht inzwischen auch ganz leicht für die USA. Ich habe bisher Land und Leute kennengelernt, welche ich mir ganz anders vorgestellt habe. Und wenn ich wieder einmal höre “Jaja, die Amis, die sind ja eh alle doof und fett”, dann werde ich wohl nur den Kopf schütteln und schmunzeln.

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San Francisco / Santa Cruz

Donnerstag, 11. Juni 2009 4:02

… Nach dem Stopp in Las Vegas ging es dann mit dem Flugzeug nach San Francisco bzw. Pleasanton zu Nico. Er wohnt dort in einem ähnlichen Wohnkomplex wie ich hier in Indy. Trotzdem findet man einige Unterschiede zwischen Kalifornien und Indiana. (Zum Beispiel gibt es viel weniger Fastfood-Restaurants in Kalifornien, wieso auch immer)

Gemeinsam besuchten wir die Stadt San Francisco. Unteranderem kamen wir an der Innenstadt, Chinatown und am Pier 39 vorbei. Ich sah See-Hunde, chinesische Ramsch- und Lebensmittelläden und natürlich die hügligen Strassenzüge von San Francisco. Am Pier ass ich dann auch einen der berühmten “Chowder”, eine Muschelsuppe in einem “Brottopf”. (siehe Foto, sieht aus wie ein zu grosses Pastetli). Das Essen und die Aussicht vom Restaurant waren ausgezeichnet. Auch eine Bootstour unter die Golden Gate Bridge und um die Alcatraz-Insel durfte natürlich nicht fehlen. Das Wetter war für San Francisco’s Verhältnisse super: der schönste Sonnenschein und nur etwas Wind.
Gegen Abend besuchten wir dann noch die Lombard Street, die kurvige und steile Strasse, die vorallem bei Touristen berühmt ist. Am Vorabend fuhren wir bereits mit dem Auto die Strasse hinunter. Als “letzter Akt” in San Francisco fuhren wir dann noch mit dem Cable Car-Tram vom Hafen zurück. Die Fahrt hatte tatsächlich etwas spezielles an sich.

Am letzten Tag meines Trips fuhren wir an den Strand nach Santa Cruz. Das erste mal dass ich den Pazifik gesehen habe :-) Wir sahen Surfer, Strände und einen Vergnügungspark. Das schönste war aber die NaturD dort, aber schaut selbst auf den Fotos.

Die wenigen Tage vergingen wie im Flug und bald war auch schon wieder der Heimflug angesagt. Da ich keinen Direktflug hatte und umsteigen musste, habe ich noch Salt Lake City und die Salz-See-Landschaft gesehen. Der letzte Teil des Fluges verlief dann eher unangenehm wegen einer Gewitterfront, die halb Amerika bedeckte.

Fotos San Francisco
Fotos Santa Cruz


Sea Lions am Pier 39 in San Francisco

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